Was sind ETFs?

EFTs bilden Indizes und andere an den Börsen gehandelte Finanzwerte ab. Bevor sich Anleger in das Abenteuer Indexfonds stürzen, sollten sie sich fragen, welche Ziele sie mit ihrer Investition verfolgen und welcher Anlegertyp sie sind.

Aktiv gemanagete Fonds oder selbst handeln?

Wer nicht allzu viel Zeit mit seinem Investment verbringen möchte, greift auf aktiv gemanagte Fonds zurück. Wer dagegen selbst auf dem Finanzmarkt aktiv werden möchte, steigt in den EFT-Handel bei dem Broker seiner Wahl ein.

Welcher Anleger-Typ sind Sie?

Anleger lassen sich in drei Gruppen einteilen:

  1. Es gibt kurzfristig ausgelegte Anleger, die jedoch sicher anlegen möchten.
  2. Die zweite Gruppe besteht aus nervenstarken, geduldigen und langfristig ausgerichteten Anlegern, die Kursschwankungen auch dann aushalten, wenn sie sich eine Zeitlang gegen sie bewegen.
  3. Der dritte Anlegertyp ist flexibel und unabhängig und investiert gerne in Mischfonds.

Börsengehandelte ETFs

Der Vorteil von börsengehandelten ETFs ist, dass man diese Investition auch langfristig in seinem Depot halten kann, weil sie fast immer den Marktdurchschnitt abbilden.

Welche Fonds gibt es?

Die Fonds werden gleichfalls in drei Gruppen eingeteilt.

  1. Spezielle Fonds, auch Branchenfonds genannt, bilden Indizes einzelner Branchen ab und sind für Anleger geeignet, die eine Dividendenstrategie verfolgen.
  2. Marktbreite Fonds bilden eine große Anzahl Indizes bekannter Unternehmen ab. Es befinden sich Wertpapiere unterschiedlicher Unternehmen in dem Fonds. Diese Fonds sind beliebt, weil sie einen Querschnitt der marktbekannten Branchen und Unternehmen abbilden. Sie werden von einer großen Anzahl von Investoren aufgelegt, gerne auch von dem Mischfonds-Typ. Die Kosten dieser marktbreiten Fonds sind zudem sehr günstig.
  3. Gemanagte Fonds bilden die dritte Fondsgruppe. Sie sind für alle Anleger geeignet, die sich nicht aktiv in das Anlagegeschehen einbringen möchten und daher einem Fondsmanager vertrauen.
    Börsen-Tipp für Einsteiger: Auch für Anleger, die ihr Vermögen sinnvoll investieren möchten, jedoch nicht über ausreichende Kenntnisse des Finanzmarktes verfügen, sind mit diesem Fondstyp gut beraten.

Was sind thesaurierende und ausschüttende Fonds?

Anleger sollten darauf achten, ob Fonds thesaurierend oder ausschüttend aufgelegt sind.

  • Thesaurierende ETFs
    Thesaurierend bedeutet, dass die Erträge nicht als Gewinn an die Anleger ausgeschüttet werden, sondern zum Fondsvermögen gehören.
    Ausschüttendes ETFs
    Mit der ausschüttenden Ertragsverwendung werden die Gewinne an die Anleger ausgeschüttet. Eine breit aufgestellte Investmentstrategie ist sinnvoll.

Die ideale Strategie ist das Investment in verschiedene Fondsklassen, die sich ergänzen.

Bei welchem ETF Broker soll ich mich anmelden?

Aktive Trader sollten bei der Auswahl ihres EFT-Brokers auf die angebotene Handelsplattform, eine EU-Regulierung, ein kostenloses Demokonto, Fortbildungsangebote sowie auf die involvierten Kosten in Form von Spreads, Fees und Kommissionen achten.

Kenntnisse im Bereich der Marktorientierung und der Gewinn-Risiko-Verteilung sind gleichfalls unverzichtbar.

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