Was bringt ein ETF wirklich?

EFT scheint das neue Zauberwort zu sein, wenn es um Geldanlagen geht. Sie sollen all jene ansprechen, die keine Lust mehr haben, eine mickrige Rendite beim Festgeld oder gar Tagesgeld in Anspruch nehmen zu müssen. Vielmehr stellen ETFs eine moderne Form der Fonds dar, die ebenfalls in den letzten Jahren in Verruf geraten sind und schon lange nicht mehr das bringen, was sie eigentlich einmal versprochen hatten.

Doch was sind eigentlich ETFs? Und was macht diese so lukrativ gegenüber anderen Anlageformen?

ETFs – die neue Freiheit bei der Geldanlage

ETFs beziehungsweise Exchange Traded Funds sind börsennotierte Fonds, die allesamt einen bestimmten Index abbilden. Dadurch kann sichergestellt werden, dass sich die Fonds immer parallel zum Index entwickeln. Ein großer Unterschied zu den herkömmlichen Fonds, die meist aus den unterschiedlichsten Unternehmen zusammengestellt werden und deren Entwicklung daher überhaupt nicht absehbar und auch nachvollziehbar ist.

ETFs lassen sich recht leicht und effizient handeln. Sie ähneln diesbezüglich Aktien. Trotz alledem sind ETFs gewissen Richtlinien und Grenzen unterstellt, sodass diese einen besonderen Schutz erfahren und das Risiko beim Handel sich in einem überschaubaren Rahmen bewegt. Das Tracking Error ist gering, da Ungleichgewichte im Markt gekonnt durch Arbitragegeschäfte ausgeglichen werden. Dadurch entsteht einen exakte Abbildung der Indexstruktur, die in diesem Umfang bei traditionellen Fonds nicht gegeben ist.

Hinzu kommt eine sehr gute Transparent, die sich in diesem Umfang bei den regulären Fonds ebenfalls nicht finden lässt. So wird der Wert der ETFs aller 60 Sekunden aktualisiert. Als Händler weiß man daher immer, wie sich die Geldanlage entwickelt und ob in diese eingegriffen werden muss oder nicht. Denn auch dies ist jederzeit bei ETFs möglich. Mehrmals pro Tag können diese gekauft oder auch verkauft werden. Auf Marktbewegungen kann daher zeitnah reagiert werden. Und wer dies geschickt tut, der kann jeden Tag davon profitieren und eine Rendite erwirtschaften.

Ein weiterer sehr wichtiger Vorteil bei den ETFs ist die Kosteneffizienz, die diese mit sich bringen. So fallen keine Ausgabeaufschläge an. Transaktionskosten halten sich in einem sehr überschaubaren Rahmen und liegen im Schnitt bei rund 0,5 Prozent.

Während sich klassische Fonds durch ein aktives Management auszeichnen, verfolgen ETFs ein passives Management. Sie haben somit keinen Fondsmanager und bringen daher eine größere Rendite hervor. Dafür muss man als Anleger jedoch selbst aktiv werden und die Geschicke rund um den Handel in die Hand nehmen. Für all jene, die sich eh nicht gerne auf andere Personen verlassen und sich selbst um ihr eigenes Glück kümmern wollen, sind ETFs daher die ideale Lösung.

Übrigens: Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie unter diesem Link finden.